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Wie Sie sich optimal auf Ihren Gastauftritt vorbereiten

In einem erfolgreichen Unternehmen als Führungskraft und Experte auf Ihrem Gebiet in den Medien präsent zu sein, ist heutzutage ein Muss. Ein Medienauftritt wie beispielsweise in einem TV-Interview oder als Gast in einem Podcast verdient eine fundierte Vorbereitung.

Mit unseren Tipps meistern Sie Ihren Auftritt souverän.

#1 Erstellen Sie eine (Gesprächs-)planung

Um möglichst souverän zu wirken, sollten Sie genügend Zeit in die Vorbereitung Ihres Interviews investieren. Als Interviewgast haben Sie die Möglichkeit, Themen ins Gespräch einzubringen und Ihre Botschaft zu platzieren.

Sollte Ihr Interviewpartner Ihnen im Vorfeld seine konkreten Fragen zukommen lassen, umso besser. In diesem Fall können Sie sich bereits grob und stichpunktartig Ihre Antworten zurechtlegen, um während des Gesprächs auf Anhaltspunkte zurück greifen zu können.

Formulieren Sie Ihre Antworten nicht vollständig aus. So geraten Sie in die Versuchung, diese beim Interview einfach aufzusagen und riskieren einen monotonen und einstudierten Auftritt.

#2 Recherchieren Sie Ihr Gegenüber

Ihr Interviewpartner ist Ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit positiv gesinnt. Dennoch besteht die Möglichkeit, dass Ihnen kritische oder unpassende Fragen gestellt werden. Damit Sie auch in einer solchen Situation ruhige und selbstsichere Antworten geben können, sollten Sie sich auf alle Eventualitäten vorbereiten.

Wir empfehlen Ihnen, sich im ersten Schritt das Medium und Ihren Gesprächspartner genauer anzusehen und bisherige Interviews auf dessen Frage-Verhalten zu analysieren. Liegt ein kritisches Frageverhalten vor, überlegen Sie sich, wie Sie auf diese Fragen antworten würden. Reflektieren Sie zudem, wo Ihre eigenen Angriffsflächen sind und welche Fragen Sie hierzu unter Umständen erwarten müssen. Für diese gilt es dann, Antworten vorzubereiten, die sicher stellen, dass weder für Sie noch für Ihr Unternehmen ein Rufschaden entsteht.

#3 Setzen Sie sich ein konkretes Ziel

Da der Verlauf des Gespräches sowie die Gesprächsführung selbst abhängig von Ihrem geplanten Ziel sind, ist es wichtig, dass Sie sich bewusst werden, welche Botschaften sie vermitteln möchten. Machen Sie sich klar, welche Rolle Sie innerhalb des Gespräches einnehmen möchten. Machen Sie sich auch Gedanken über Ihre Positionierung und die Kernaussage des Gesprächs.

Eines Ihrer Ziele sollte sein, die Leser und Zuhörer gedanklich und emotional abzuholen. Damit dies gelingt, sollten Sie immer mit Blick von außen auf sich selbst bzw. auf Ihr Unternehmen agieren und die Interessen, Sichtweise und den Verständnishorizont der Zielgruppe des Mediums im Blick behalten.

#4 Ein sicheres Auftreten

Die richtige Körpersprache ist gerade dann wichtig, wenn Ihr Gespräch auch mit der Kamera aufgezeichnet wird. Diese sollte offen und Ihrem Gesprächspartner zugewandt sein. Achten Sie auf ihre Sitzhaltung, Ihre Gestik und Mimik.

Nutzen Sie Ihre Hände beim Sprechen, um Aussagen zu untermalen. Ihre Gesichtsmuskeln sollten entspannt und locker sein – ein kleines Lächeln schadet nie. Sprechen Sie in einer angenehmen Stimmlage und verlangsamen Sie Ihre Sprechgeschwindigkeit etwas, um nicht angespannt zu wirken. Auch kurze Gesprächspausen sollten Sie für sich nutzen, um Ihre Gedanken zu sammeln und anschließend präzise und durchdachte Antworten geben zu können.

Sprechen Sie klar und deutlich und vermeiden Sie eine monotone Stimmlage. Kurze und verständliche Sätze lassen das Gesprochene natürlicher und weniger geübt wirken. Greifen Sie nur wenn nötig auf Fachausdrücke oder Fremdwörter zurück.

Ihr Gegenüber und die Zuhörer sollten Ihnen entspannt folgen können, ohne sich dabei zu stark konzentrieren zu müssen. Vermeiden Sie auch eine Art Monolog. Vorzuziehen ist immer ein Gespräch in dem ein Austausch stattfindet. Das lockert die Atmosphäre auf und bietet Ihnen die Möglichkeit, zwischendurch eine kurze Denkpause einzulegen.

#5 Ein runder Abschluss

Die letzten Worte eines Gesprächs bleiben häufig am stärksten in Erinnerung der Zuhörer. Fassen Sie das Gesagte kurz und gebündelt zusammen. Wiederholungen eignen sich hier gut, um noch einmal die schlagfertigsten Argumente zu betonen. Auch können Sie an dieser Stelle einen Ausblick auf weitere spannende Themen oder Inhalte geben. So wecken Sie das Interesse der Zuhörer und sichern sich damit im besten Fall einen weiteren Auftritt oder verstärktes Interesse für Ihr Unternehmen. Auch ein sogenannter Call to Action – eine Handlungsaufforderung – kann am Ende eines Gesprächs wirkungsvoll an die Zuschauer bzw. Zuhörer gerichtet werden.

# 6 Nutzen Sie Experten-Wissen: Die Vorteile eines Medientrainings

Ein Medientraining bereit Sie optimal auf Gesprächsauftritte in den Medien vor. Es hilft Ihnen, Ihre Kommunikation in allen Bereichen zu verbessern, und vermittelt Ihnen einen strukturierten und sicheren Auftritt.

PLÜCOM bietet Medientrainings an, die speziell für Einsteiger konzipiert sind. In Einzel- oder Gruppentrainings erhalten Sie konkrete Anwendungstipps, führen praktische Übungen durch und verbessern damit erkennbar Ihren Gesamtauftritt.  Buchen Sie jetzt Ihr Medientraining.

 

 

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Um möglichst souverän zu wirken, sollten Sie genügend Zeit in die Vorbereitung Ihres Interviews investieren. Als Interviewgast haben Sie die Möglichkeit, Themen ins Gespräch einzubringen und Ihre Botschaft zu platzieren.

Sollte Ihr Interviewpartner Ihnen im Vorfeld seine konkreten Fragen zukommen lassen, umso besser. In diesem Fall können Sie sich bereits grob und stichpunktartig Ihre Antworten zurechtlegen, um während des Gesprächs auf Anhaltspunkte zurück greifen zu können.

Formulieren Sie Ihre Antworten nicht vollständig aus. So geraten Sie in die Versuchung, diese beim Interview einfach aufzusagen und riskieren einen monotonen und einstudierten Auftritt.

#2 Recherchieren Sie Ihr Gegenüber

Ihr Interviewpartner ist Ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit positiv gesinnt. Dennoch besteht die Möglichkeit, dass Ihnen kritische oder unpassende Fragen gestellt werden. Damit Sie auch in einer solchen Situation ruhige und selbstsichere Antworten geben können, sollten Sie sich auf alle Eventualitäten vorbereiten.

Wir empfehlen Ihnen, sich im ersten Schritt das Medium und Ihren Gesprächspartner genauer anzusehen und bisherige Interviews auf dessen Frage-Verhalten zu analysieren. Liegt ein kritisches Frageverhalten vor, überlegen Sie sich, wie Sie auf diese Fragen antworten würden. Reflektieren Sie zudem, wo Ihre eigenen Angriffsflächen sind und welche Fragen Sie hierzu unter Umständen erwarten müssen. Für diese gilt es dann, Antworten vorzubereiten, die sicher stellen, dass weder für Sie noch für Ihr Unternehmen ein Rufschaden entsteht.

#3 Setzen Sie sich ein konkretes Ziel

Da der Verlauf des Gespräches sowie die Gesprächsführung selbst abhängig von Ihrem geplanten Ziel sind, ist es wichtig, dass Sie sich bewusst werden, welche Botschaften sie vermitteln möchten. Machen Sie sich klar, welche Rolle Sie innerhalb des Gespräches einnehmen möchten. Machen Sie sich auch Gedanken über Ihre Positionierung und die Kernaussage des Gesprächs.

Eines Ihrer Ziele sollte sein, die Leser und Zuhörer gedanklich und emotional abzuholen. Damit dies gelingt, sollten Sie immer mit Blick von außen auf sich selbst bzw. auf Ihr Unternehmen agieren und die Interessen, Sichtweise und den Verständnishorizont der Zielgruppe des Mediums im Blick behalten.

#4 Ein sicheres Auftreten

Die richtige Körpersprache ist gerade dann wichtig, wenn Ihr Gespräch auch mit der Kamera aufgezeichnet wird. Diese sollte offen und Ihrem Gesprächspartner zugewandt sein. Achten Sie auf ihre Sitzhaltung, Ihre Gestik und Mimik.

Nutzen Sie Ihre Hände beim Sprechen, um Aussagen zu untermalen. Ihre Gesichtsmuskeln sollten entspannt und locker sein – ein kleines Lächeln schadet nie. Sprechen Sie in einer angenehmen Stimmlage und verlangsamen Sie Ihre Sprechgeschwindigkeit etwas, um nicht angespannt zu wirken. Auch kurze Gesprächspausen sollten Sie für sich nutzen, um Ihre Gedanken zu sammeln und anschließend präzise und durchdachte Antworten geben zu können.

Sprechen Sie klar und deutlich und vermeiden Sie eine monotone Stimmlage. Kurze und verständliche Sätze lassen das Gesprochene natürlicher und weniger geübt wirken. Greifen Sie nur wenn nötig auf Fachausdrücke oder Fremdwörter zurück.

Ihr Gegenüber und die Zuhörer sollten Ihnen entspannt folgen können, ohne sich dabei zu stark konzentrieren zu müssen. Vermeiden Sie auch eine Art Monolog. Vorzuziehen ist immer ein Gespräch in dem ein Austausch stattfindet. Das lockert die Atmosphäre auf und bietet Ihnen die Möglichkeit, zwischendurch eine kurze Denkpause einzulegen.

#5 Ein runder Abschluss

Die letzten Worte eines Gesprächs bleiben häufig am stärksten in Erinnerung der Zuhörer. Fassen Sie das Gesagte kurz und gebündelt zusammen. Wiederholungen eignen sich hier gut, um noch einmal die schlagfertigsten Argumente zu betonen. Auch können Sie an dieser Stelle einen Ausblick auf weitere spannende Themen oder Inhalte geben. So wecken Sie das Interesse der Zuhörer und sichern sich damit im besten Fall einen weiteren Auftritt oder verstärktes Interesse für Ihr Unternehmen. Auch ein sogenannter Call to Action – eine Handlungsaufforderung – kann am Ende eines Gesprächs wirkungsvoll an die Zuschauer bzw. Zuhörer gerichtet werden.

# 6 Nutzen Sie Experten-Wissen: Die Vorteile eines Medientrainings

Ein Medientraining bereit Sie optimal auf Gesprächsauftritte in den Medien vor. Es hilft Ihnen, Ihre Kommunikation in allen Bereichen zu verbessern, und vermittelt Ihnen einen strukturierten und sicheren Auftritt.

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